Tanja aufm Berg in Bayern

Ich bin Tanja. Vor nunmehr 45 Jahren bin ich in Rostock auf die Erde gepurzelt und habe einen recht verschlungenen und gekringelten Lebensweg hinter mir.

Mecklenburg habe ich immer geliebt, auch wenn ich zwischendrin immer wieder viele Jahre woanders gelebt habe. In Berlin war ich sechs Jahre. Weitere Stationen waren Kiel, Duisburg, Bayern. Nach Bayern bin ich gegangen, um von den Bergen und den Menschen Stabilität zu lernen. Gute drei Jahre hat es gebraucht, mir klar zu machen, dass es nicht nur reicht, das Land zu lieben, aus dem ich komme, sondern auch seine Menschen geliebt werden wollen. Das fiel mir eine ganze Zeitlang aus verschiedenen Gründen schwer. Ich hatte wenig Nachsicht und Geduld. Gott sei Dank bin ich inzwischen gelassener.

Und jetzt habe ich Heimweh. Ich möchte zurück nach Mecklenburg, irgendwo zwischen die sanften Hügel, Wälder, Felder. Nicht ganz so weit weg vom Meer. Und ich habe Heimweh nach Menschen, mit denen ich tief innen im Einklang sein darf und kann.

Ich habe oft in WGen, in einem besetzten Haus in Berlin und auch in Zweierbeziehungen gelebt. Hier in Bayern durfte ich neun Monate in einer Hausgemeinschaft mitten im Wald leben. Beides, sowohl das Leben im Wald als auch die Hausgemeinschaft haben mich glücklich sein lassen. Diese Art zu leben, entspricht meinen tiefsten, innersten Wünschen und Sehnsüchten. Mit den Menschen hat es dort leider nicht geklappt, weil sich heraus gestellt hat, dass die Bedürfnisse und Konfliktfähigkeit doch zu unterschiedlich waren.

Ich mag es, wenn Menschen unterschiedlich sein dürfen. Unterschiede bereichern, auch wenn es einige grundlegende Dinge gibt, in denen Übereinstimmung sein sollte.

Es mag sein, dass es für den einen oder die andere eine gewisse Herausforderung ist, mit mir zusammen zu leben. Ich bin zumeist sehr klar, sage, was ich denke und tue, was ich sage. Ich kenne mich gut. Ich liebe das Dunkel ebenso wie das Licht, bringe Wut und Aggression ebenso zum Ausdruck wie Freude, Wärme und Freundlichkeit. Nun ... auch, wenn wir spirituelle Wesen sind, sind wir doch auch immer noch Menschen, nicht wahr? Doch was für manche Menschen vielleicht am schwersten zu ertragen ist: Ich erlaube mir, glücklich zu sein. Ja, auch wenn es in der Welt so aussieht, wie es aussieht. Und ich erlaube mir ebenfalls, auch klein und schwach zu sein. Ich bin mal Praline, mal Roggenvollkornbrot und manchmal auch nen Brei.

Wenn du neugierig auf meine Gedanken und Gefühle bist, dann lade ich dich auf meinen Blog ein.

Katze Lilli

Leider habe ich kein Kind bekommen. So bin ich "nur" mit meiner Katz Lilli und der einen oder anderen Pflanze unterwegs durchs Leben. Die werden mit einziehen :)

Mit meinem Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg bin ich (bisher kleinunternehmerisch) selbständig. Das werde ich auch weiterhin bleiben. Ich wünsche mir Zusammenarbeit und gemeinsame Angebote und Projekte.

Tanja mit Glitzer